AQAP im Vertrag verstehen
Allied Quality Assurance Publications sind NATO-Anforderungen zur Qualitätssicherung. Welche AQAP gilt, hängt von der Vertragsvereinbarung ab. Beispielsweise ergänzt AQAP 2110 ISO 9001 um NATO-Anforderungen; AQAP 2105 betrifft den vertragsbezogenen Qualitätsplan. Die aktuelle Vertragsfassung ist maßgeblich.
Prüfung im Layout berücksichtigen
Planen Sie geeignete Bereiche für Annahmeprüfung, Zwischenprüfung, Endprüfung und gesperrte Teile. Prüfmittel, Unterlagen und Freigabestatus müssen zur Ware zugeordnet werden können. Eine Fertigungsfläche ohne diese Prozessflächen kann im Alltag zu ungeprüften Übergaben und Verwechslungen führen.
Konfiguration und Abweichungen
Seriennummern, Chargen und Zeichnungsstände werden entsprechend der Auftragsanforderung geführt. Änderungen brauchen eine geregelte Prüfung und Freigabe. Nichtkonforme Teile bleiben kontrolliert; Nacharbeit und Abweichungsfreigaben werden dokumentiert. Dadurch lässt sich der gelieferte Zustand nachvollziehen.
Lieferanten und Projektanlauf
Stimmen Sie Nachweispflichten, Unterlieferanten und Prüfzugänge vor dem Anlauf ab. Für Cheb werden Lager- und Produktionsabläufe mit dem Kunden-Qualitätsplan verbunden. Die Flächenvermittlung selbst ist kein Beleg für AQAP-Konformität des späteren Betreiberprozesses.
Für die Standortplanung vorbereiten
Die folgenden Planungslisten sind praktische Empfehlungen für Ihr Standortprojekt; sie ersetzen keine projektspezifische Qualifizierung oder behördliche Entscheidung.
- Vertragliche Qualitätsvorgaben und AQAP-Fassung klären
- Prüf- und Sperrbereiche im Layout vorsehen
- Material und Konfigurationsstand zuordnen
- Änderungen und Nacharbeit kontrollieren
- Nachweise und Prüfzugänge mit Partnern vereinbaren